Schnitger Film

Jörg Schnitger Drehbuchautor, Regisseur, Produzent

FILME

SOMNAMBULIN

1993 / Horror

Blaues Licht: Eine leere Industriehalle, in der ein großes Bett steht. Darin liegt Anna (17) und schläft tief und fest.
Schwarzweiß: Anna und ihre beste Freundin Tanja (17) haben ihren ersten gemeinsamen Tag in einer neuen Schule.
Schon der Vorplatz ist menschenleer und unheimlich. Die Eingangstür des Gebäudes scheint abgeschlossen, doch dann öffnet ihnen ein skurriler Hausmeister: Der wundert, sich dass die beiden attraktiven Schülerinnen nicht mit Fahrstühlen gekommen sind. Der Mann scheint nicht mehr ganz richtig im Kopf zu sein. Somnambulin © 1993 Lanapul Film Trotzdem folgen Anna und Tanja seiner Aufforderung, einzutreten, in sein Reich. Ein folgenschwerer Fehler: Die beiden Freundinnen machen sich auf den Weg zu ihrem Klassenzimmer, das sie jedoch nie erreichen werden.

Das Gebäude ist fast leer, stattdessen begegnen Anna und Tanja weiteren merkwürdigen Gestalten: Schülern, die kiffen, einem verrückten Friseur namens Knut (26), der Schülerinnen mit langen Haaren jagt und einem jungen Mann, Steffen (26), der es auf Anna und Tanja abgesehen hat. Er entführt Tanja, ohne das Anna das zunächst merkt.

Blaues Licht: Immer wieder sieht man eine Gestalt, die ein großes Fleischermesser sucht und findet.
Schwarzweiß: Auf der Suche nach ihrer Freundin stößt Anna plötzlich auf eine Schülerin, der die Kehle durchgeschnitten wurde. Sie hat jetzt kurze Haare. Die unfreiwillige Kurzhaarfrisur und die Halsöffnung sind das Werk von Friseur Knut.
Der zerrt Anna zu einem Graffiti-Raum, in dem nur ein Fernseher steht. Er schaltet ihn an. Auf dem Bildschirm muss Anna mit ansehen, wie Steffen ihre Freundin Tanja langsam erwürgt.

Anna läuft los und findet Tanja. Doch sie kommt zu spät, ihre Freundin ist tot. Stattdessen taucht Steffen auf. Er will mit Anna verstecken spielen und fängt an zu zählen. Anna erkennt, dass sie um ihr Leben laufen muss.
Eine alptraumhafte Verfolgungsjagd beginnt, Anna läuft vor ihrem Mörder davon, der ihr immer näher kommt. Dabei gerät sie immer tiefer in die Schulkatakomben und landet schließlich in einer Sackgasse. Doch bevor Steffen sie vergewaltigen kann, hat Anna plötzlich ein großes Fleischermesser in der Hand. Damit sticht sie ihren Peiniger mit einem Meer von Messerstichen ab. Dann fällt Anna in Ohnmacht.
Blaues Licht: Anna ist nie in der Schule gewesen. Das alles war nur ein Alptraum mit tödlichen Folgen. Steffen, der Mann, der sie im Traum so gequält hat, ist in Wahrheit ihr Freund. Jetzt liegt er blutüberströmt und tot im Bett. Auch das blutige Fleischermesser, mit dem Anna im Traum zugestochen hat, liegt jetzt in der Realität neben ihr. Anna sieht ihr Werk und kann nur noch schreien!




INFO:

PREMIERE:

32. Internationales Dokumentarfilmfest München
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Ein Kurzfilm
erobert die Welt!

Prädikat:
besonders wertvoll
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